THEMEN | Jugendschutz im Handel

Kampagne "Rauchen nur ab 18"

Genuss braucht Reife

Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche rauchen. Nur informierte Erwachsene sind in der Lage, mögliche gesundheitliche Risiken des Rauchens für sich abzuwägen und eine bewusste Entscheidung für oder gegen den Konsum von Tabakerzeugnissen zu treffen.

Hersteller und Händler stehen hier gleichermaßen in der Verantwortung: Der Jugendschutz ist eine gemeinsame Verpflichtung. Die Nichtverfügbarkeit von Tabakwaren für Minderjährige ist der Schlüssel für einen wirkungsvollen Jugendschutz.

Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) und seine Mitgliedsunternehmen stellen sich dieser gesellschaftlichen Verantwortung und setzen sich für eine konsequente und wirkungsvolle Durchsetzung des Abgabealters von 18 Jahren für Tabakwaren ein.

 

Unser Engagement

Der Deutscher Zigarettenverband und seine Mitgliedsunternehmen begrüßen die Neufassung des Jugendschutzgesetzes von September 2007. Darin wurden die Abgabe und der Konsum von Tabakwaren für Jugendliche unter 18 Jahren verboten.

Durch den täglichen Kundenkontakt kommt dem Handel eine Kernfunktion bei der Durchsetzung des Jugendschutzes und des Abgabeverbots von Tabakwaren an Kinder und Jugendliche zu. Der Deutsche Zigarettenverband und seine Mitgliedsunternehmen unterstützen den Handel darin, die gesetzlichen Regelungen konsequent anzuwenden und umzusetzen. Dies geschieht u.a. durch entsprechende Informationsmaterialien und die Versorgung des Handels mit den gesetzlich vorgeschriebenen Hinweisschildern.

Durch die konsequente Einhaltung des DZV-Werbekodex stellen die Mitgliedsunternehmen des Deutschen Zigarettenverbandes zudem sicher, dass sich sämtliche Marketing- und Werbeaktivitäten ausschließlich an erwachsene Raucher richten.

Dies bedeutet in der Praxis beispielsweise, dass im direkten Umfeld von Schulen und Jugendzentren nicht auf Außenplakaten geworben wird, grundsätzlich keine Models unter 30 Jahren abgebildet werden und keine Werbemittel zum Einsatz kommen, die in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche interessant sein könnten.

 

 

Hinweise für den Handel

Durch den täglichen Kundenkontakt kommt dem Handel eine Kernfunktion bei der Durchsetzung des Abgabeverbots von Tabakwaren an Personen unter 18 Jahren zu.

Mit der Anbringung der „Rauchen nur ab 18“-Aufkleber an Tür oder Fenster signalisiert der Händler seinen Kunden und der Öffentlichkeit, dass in seinem Geschäft der Jugendschutz strikt eingehalten wird. Dass die vielen Händler in Deutschland dieser Verpflichtung so verantwortungsbewusst nachkommen und auch ihre Mitarbeiter fortlaufend sensibilisieren, stärkt nicht nur den Jugendschutz. Zugleich wird die gewissenhafte Einhaltung von anderen Kunden erfahrungsgemäß honoriert. Jugendschutz rechnet sich also – ganz unabhängig von drohenden Bußgeldern bis zu 50.000 Euro bei Zuwiderhandlungen.

Die sicherste Garantie für den Jugendschutz ist und bleibt die Vorlage des Ausweises. Die „Rauchen nur ab 18“-Aufkleber bereiten jüngere Erwachsene darauf vor, ihr Alter nachweisen zu müssen und halten Minderjährige davon ab, im Laden überhaupt nach Tabakwaren zu verlangen. Der Vorteil für Händler und die Angestellten: Sie sind den häufig damit verbundenen Diskussionen und Überredungsversuchen weniger ausgesetzt.

Die Verantwortung für den Jugendschutz geht über das Einhalten von Gesetzen hinaus. Damit sich auch nichtrauchende Kunden, Eltern und Kinder im Geschäft wohlfühlen, sollten Tabakwaren und jugendaffine Artikel strikt voneinander getrennt werden. So wird verhindert, dass der Kaufanreiz von Tabakwaren für Kinder und Jugendliche geweckt wird. Wir empfehlen, zum Beispiel Schulbedarf, Jugendzeitschriften, Süßwaren und Spielwaren nicht direkt neben den Tabakwaren zu platzieren. Zugleich sollte auch im Schaufenster nicht gleichzeitig für Tabakwaren und beispielsweise Schulbedarf geworben werden.