THEMEN | PITOC

Projekt PITOC (Public Information Tobacco Control)

Im Rahmen des europäischen Projekts PITOC (Public Information Tobacco Control)  haben das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Niederländische Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM) Informations- und Datenblätter zu 14 Tabakzusatzstoffen erstellt, um Konsumenten in ganz Europa über die Risiken bezüglich der Toxizität und dem „Abhängigkeitspotential“ der Zusatzstoffe zu informieren.

Die Auswahl berücksichtigt Tabakzusatzstoffe, von denen angenommen wurde, dass sie  aufgrund ihrer chemischen Struktur das größte gesundheitliche Risiko darstellen, sowie Zusatzstoffe, die in größeren Mengen oder häufig verwendet werden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um:

  • Ammoniumverbindungen
  • Dörrpflaumensaftkonzentrat
  • 2-Furfural
  • Glyzerin
  • Guarkernmehl
  • Johannisbrot
  • Kakao
  • Lakritz
  • Menthol
  • Propylenglykol
  • Sorbit
  • Vanillin
  • Zellulose
  • Zucker

Am 13. September 2012 veröffentlichten die Forschungsinstitute ihre in Eigenverantwortung verfassten Informationsblätter. Die Dokumente wurden von allen Partnern (19 Behörden und öffentliche Einrichtungen aus 17 europäischen Staaten) in die jeweiligen Landessprachen übersetzt und im Internet veröffentlicht.