Pressemitteilung

Jugendschutz: Deutscher Zigarettenverband übergab Händler-Gewinn in Ratingen und warnt vor illegalen Substanzen bei E-Zigaretten

(Berlin, 29.10.2019)

DZV-Geschäftsführer Jan Mücke übergab am 29. Oktober persönlich den Gewinn – einen Wertgutschein von MyDays - an Stefan Frings im E-Zigarettengeschäft „DampfMal“ in Ratingen und bedankte sich für sein verantwortungsvolles Engagement beim Jugendschutz. Frings war einer der zahlreichen Teilnehmer am Gewinnspiel des Verbandes. Zwei Wochen lang nahm jeder User des Schulungsprogramms automatisch am Gewinnspiel teil, der unter www.jugendschutz-handel.de erfolgreich sein persönliches Zertifikat erhalten hatte.

 

Der Kinder- und Jugendschutz ist ein zentrales Anliegen des Deutschen Zigarettenverbandes und seiner Mitgliedsunternehmen. Neben der Verteilung von mehr als einer halben Million Aufklebern „Tabakwaren | E-Zigaretten erst ab 18“ im Handel ist das Schulungsprogramm zum Jugendschutz seit Jahresbeginn 2019 online und erfährt seitdem großen Zuspruch. Einfach auf dem Smartphone absolvierbar bietet das Programm Verkäuferinnen und Verkäufern von Tabakwaren und E-Zigaretten kostenfrei in knapp 20 Minuten alles Wissenswerte zum Thema. Auch für neuartige Erzeugnisse wie die E-Zigarette gilt das gesetzliche Abgabeverbot an Minderjährige.

 

Kinder und Jugendliche in Deutschland konsumieren immer seltener Tabakprodukte. In den vergangenen 16 Jahren ging die Quote der Raucher unter den 12- bis 17-jährigen von 28 Prozentpunkte auf aktuell nur noch 6,6 Prozent zurück. Dies ist der niedrigste Wert, der seit dem Beginn der Erhebung Ende der 1970er Jahre durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemessen wurde. Der Anteil der minderjährigen Nieraucher ist damit auf 82,7 Prozent angestiegen. Der Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV) Jan Mücke begrüßte diese Entwicklung, die auch ein Ergebnis der Präventions- und Informationskampagnen des DZV sind. „Zigaretten und E-Zigaretten gehören nicht in die Hände von Minderjährigen. Dieses gesamtgesellschaftliche Anliegen wird am besten durch die strikte Einhaltung und strenge Kontrolle des Abgabeverbots von Tabakwaren und E-Zigaretten an unter 18-Jährige erreicht. Als Herstellerverband stellen wir uns der Verantwortung und leisten in enger Kooperation mit dem Handel dazu weiterhin unseren Beitrag“, sagte Mücke in Ratingen.

 

Im Hinblick auf die aktuelle Verunsicherung beim Konsum von E-Zigaretten aufgrund der tragischen Vorkommnisse in den USA, bei denen mehrere Menschen durch den Konsum von illegalen und verunreinigten THC-haltigen Flüssigkeiten in sog. „E-Joints“ starben, verweist Mücke auf die Auffassung des unabhängigen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), das vom Selbstmischen von E-Liquids abrät. Konsumenten von E-Zigaretten drohen keine erhöhten Risiken, sofern sie Produkte verwenden, die europäischen und deutschen Regelungen entsprechen und im Fachhandel bezogen werden.

 

Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) vertritt die Zigarettenindustrie in Deutschland und ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft in allen Fragen rund um die Themen Rauchen und Zigaretten. Der DZV ist auch Interessenvertreter der rund 20 Millionen Konsumenten von Tabakprodukten in Deutschland. Unter dem Leitmotiv „Genuss braucht Verantwortung“ engagiert sich der DZV für ein respektvolles Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern.