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BMF-Monatsbericht: Einbruch der Tabaksteuereinnahmen um 11,5 Prozent

Nach dem am 20.08. veröffentlichten Monatsbericht des Bundesministeriums der Finanzen beliefen sich die kassenmäßigen Einnahmen aus der Tabaksteuer von Januar bis Juli 2026 auf 8.542 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem deutlichen Minus von 11,5 Prozent.
Nach Auffassung des BVTE bestätigen die aktuellen Zahlen einen Trend, der sich bereits seit Jahresbeginn abzeichnet: Trotz der Erhöhung der Tabaksteuer zu Beginn dieses Jahres bleiben die Einnahmen hinter den Erwartungen zurück.

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Neue Serie des BVTE ehrt "Schmuggelzigarette der Woche"

Der BVTE kürte Ende Juli erstmals die „Schmuggelzigarette der Woche“ und zeichnete eine grob gefälschte „Gauloises Blondes Lights Red“ als ersten Preisträger aus. Das Hinterhofprodukt ist auf den ersten Blick als plumpe Fälschung erkennbar. Mit der wöchentlichen Serie warnt der BVTE vor den Folgen des illegalen Tabakhandels – und vor einem weiteren Wachstum des Schwarzmarkts durch geplante Tabaksteuererhöhungen. Ausührliche Informationen zu den weiteren Preisträgern in den jeweiligen Pressemitteilungen:

Woche 1: Gauloises Blondes Lights Red
Woche 2: Marlboro weiss
Woche 3: Marlboro rot

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Bundesregierung finanziert Bundeshaushalt 2027 mit unseriösen Luftbuchungen

DZV und BVTE kritisieren den vom Kabinett heute gemeinsam mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Tabaksteuergesetzes beschlossenen Entwurf des Bundeshaushalts für 2027 scharf. Nach Informationen beider Verbände planen die Gesundheitspolitiker sogar noch einmal eine zusätzliche Anhebung der Tabaksteuer für das Jahr 2027 über das bereits unrealistisch hohe Maß hinaus, um weitere Haushaltslöcher durch die GKV-Reform zu stopfen. Damit würden im Jahr 2027 statt der bisher geplanten 756 Mio. Euro eine Tabaksteuermehreinnahme von 1,5 Mrd. Euro erwartet, obwohl die zugrunde liegenden Annahmen schon vorher jeder realistischen Grundlage entbehrten.
Nach Auffassung beider Verbände baut die Bundesregierung ihren Haushalt unverantwortlich auf unrealistischen Erwartungen an künftige Tabaksteuereinnahmen auf.

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Milliarden, die nie kommen: Kritik an Tabaksteuer-Plänen

DZV und BVTE kritisieren die vorgelegten Pläne zur erneuten Erhöhung der Tabaksteuer für dieses Jahr als wirtschaftspolitisch riskant und realitätsfern. Aus Sicht des BVTE drohen statt der geplanten Mehreinnahmen steigende Schwarzmarktanteile, sinkende Steuereinnahmen und erhebliche Belastungen für Verbraucher und Wirtschaft.

Die aktuellen Pläne sehen innerhalb von 16 Monaten zusätzliche Tabaksteuereinnahmen von rund 2,8 Milliarden Euro bis Ende 2027 vor. Der BVTE hält diese Erwartungen für unrealistisch. Erfahrungen aus Deutschland und Europa zeigen, dass abrupte und starke Preiserhöhungen regelmäßig zu Ausweichreaktionen führen – mit negativen Folgen für den legalen Markt.

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Anti-Rauch-Gesetzgebung in Großbritannien

Die vom britischen Parlament verabschiedete Anti-Rauch-Regulierung markiert einen tiefgreifenden Eingriff in individuelle Konsumentscheidungen. Künftig soll niemand, der nach dem 1.01.2009 geboren wurde, jemals legal Zigaretten erwerben können, das Mindestalter für den Kauf wird schrittweise Jahr für Jahr angehoben. Ziel der Regierung ist eine „rauchfreie Generation“. Damit ist Großbritannien nach den Malediven das zweite Land der Welt, das ein Tabakverbot für ganze Generationen verhängt.

Aus DZV-Sicht muss verantwortungsvolle Gesundheitspolitik stets die Balance zwischen Prävention, Freiheit und Eigenverantwortung wahren. Erwachsene sollten selbstbestimmt über legale Konsumformen entscheiden können. Die Entwicklung der Raucherprävalenz zeigt, dass ein Rückgang des Rauchens vor allem dann gelingt, wenn weniger schädliche Alternativen verfügbar und regulatorisch sinnvoll eingebunden werden. Statt pauschaler praxisuntauglicher Einschränkungen braucht es eine differenzierte Regulierung, die Innovation ermöglicht, Verbraucher informiert und gesundheitliche Schadensminimierung aktiv unterstützt.

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Kritik am Evaluierungsbericht der EU-Kommission

Die Europäische Kommission hat ihren Evaluierungsbericht zum EU-Rechtsrahmen für Tabak- und Nikotinprodukte vorgelegt. Der DZV sieht darin erhebliche Defizite und warnt vor den Konsequenzen für eine zukunftsfähige Politik. Die Europäische Kommission hatte die Chance, ihre Tabakpolitik evidenzbasiert und realitätsnah weiterzuentwickeln. Der vorgelegte Bericht nutzt diese Chance nicht, er solle vielmehr den rückwärtsgewandten Weg für weitere Verbote und eine fortgesetzte Verbraucherbevormundung ebnen, erklärt DZV-Geschäftsführer und BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke.

Eine vollständige Pressemitteilung dazu finden Sie auf der Seite des BVTE.

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