
Erfolgreiches Branchentreffen in Dortmund
Am 14. September begann die diesjährige InterTabac in der Messe Dortmund. Zum weltweit größten Branchentreffen waren über 680 Aussteller aus der ganzen Welt mit einem breiten Poduktangebot präsent. Eröffnet wurde die Messe am Donnerstag mit einer Pressekonferenz, bei der BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke zur aktuellen Lage der Branche einen Einblick gab und klare Forderungen an die Politik formulierte. Sein Fazit der Messetage: „Die InterTabac 2023 war ein voller Erfolg für unsere Mitglieder. Zahlreiche Aussteller aus dem Bereich der New Generation Products, die potenziell weniger gesundheitlich schädlich sind, haben für ihre Innovationen werben können und sind auf großes Interesse gestoßen. Sehr zufrieden sind auch die Hersteller klassischer Tabakerzeugnisse, die überzeugend ihre Marktführerschaft unter Beweis stellen konnten. Die InterTabac hat erneut gezeigt, dass sich Rauchen und Dampfen großer Beliebtheit erfreuen. Um die Zukunft der Branche ist mir daher nicht bange.“ Die ausführliche gemeinsame Pressemitteilung aller bei der Pressekonferenz beteiligten Verbände finden Sie HIER.

Tabak und Nahrung - nachhaltiger Tabakanbau statt plumper Verbote
Das Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertages „Nahrung statt Tabak“ der Weltgesundheitsorganisation WHO zielt am Kern der Ursachen für Nahrungsmittelkrisen vorbei. In ihrem Kampf gegen den Tabak leistet die WHO damit keinen Beitrag zu sozialen und ökologischen Verbesserungen in den Erzeugerländern und unterschlägt vollständig die Anstrengungen der Branche für einen nachhaltigen Tabakanbau.
„Die WHO präsentiert mit dem diesjährigen Motto des Weltnichtrauchertags einen populistisch vereinfachten Lösungsansatz und ignoriert die Aktivitäten und Erfolge der Tabakwirtschaft für einen ressourcenschonenden Tabakanbau,“ erklärte Jan Mücke, der Hautgeschäftsführer des Bundesverbandes der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE). „Nahrung statt Tabak“ appelliere an schlichte Emotionen, gehe aber an den Fakten vorbei. Der Anbau von Tabak ist rückläufig, findet auf weniger als 1% der weltweiten Agrarfläche statt (nach den Angaben der Welternährungsorganisation FAO etwa 3,6 Mio. ha weltweit) und stellt deswegen aus globaler Perspektive keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion dar. Die ausführliche Pressemitteilung des BVTE finden Sie HIER.

BVTE-Initiative "Achte auf die Umwelt" zur Verbrauchersensibilisierung
Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse hat im April ´21 eine Initiative zum Schutz der Umwelt gestartet. Der Aufruf „Achte auf die Umwelt“ soll Verbraucher für einen verantwortungsvollen Umgang mit Müll im Allgemeinen und Zigarettenabfällen sensibilisieren und zu mehr Achtsamkeit für eine saubere Umwelt animieren. Die gleichlautende Website bietet zahlreiche Informationen zum Littering und zu Zigarettenabfällen im Besonderen, Wissenswertes zum Filter und zur aktuellen Kampagne des Verbandes. Abfälle jeglicher Art, egal ob Kaugummis, Zigarettenreste oder Fastfood-Verpackungen, sind ein globales Problem, das die gesamte Gesellschaft betrifft.

Jugendschutz: Aufkleber und Schulungsprogramm für Händler
Kinder und Jugendliche sollen weder rauchen, vapen oder Nikotinbeutel konsumieren. Dieses klare Bekenntnis zum Jugendschutz eint Industrie und Handel. Der Anteil minderjähriger Raucher ist auf zuletzt nur noch 5,6 Prozent zurückgegangen. Gerade der Handel hat hierbei mit der konsequenten Durchsetzung des Abgabeverbots an unter 18-Jährige eine Schlüsselrolle eingenommen. Mit der kostenlosen Bereitstellung von mehr als einer Million Stoppschild-Aufklebern unterstützt der DZV den Handel bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe seit 2013. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) hat 2020 eine aktualisierte Neuauflage herausgebracht, und auch das Schulungsprogramm wurde aktualisiert. Mehr dazu sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie HIER.