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Zigarettenabsatz 2025 stabil - Vorzieheffekte bei Steuerzeichen prägen Marktentwicklung

Der deutsche Markt für Tabakwaren zeigt sich trotz der Steuererhöhung zu Jahresbeginn stabil. Nach vorläufigen Zahlen wird der Zigarettenabsatz 2025 mit rund 66 Milliarden Stück ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr erreichen. Bis Ende November wurden 62,6 Milliarden Zigaretten versteuert (+1,2 Prozent gegenüber 2024). Auch der Feinschnittabsatz bewegt sich nahezu unverändert (23.635 Tonnen, –0,4 Prozent). Beim Steuerzeichenbezug für E-Zigaretten-Liquids kam es hingegen zu deutlichen Vorzieheffekten: Die bevorstehende Steuererhöhung zum 1. Januar 2026 führte dazu, dass mehr als 22 Prozent zusätzliche Mengen bestellt wurden. Eine Pressemitteilung dazu finden Sie auf der Seite des BVTE.

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Erfolgreiche Fachmesse InterTabac in Dortmund

Die weltweit größte Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf fand vom 18.-20. September in der Messe Dortmund statt. Zahlreiche Mitgliedsfirmen des DZV und des BVTE waren vor Ort, viele als Aussteller mit beeindruckenden Messeständen. Die Mitgliedsfirmen zeigten ihr vielfältiges Spektrum – von klassischen Zigaretten und Filtern bis hin zu RYO-Zubehör, neuartigen Erzeugnissen und innovativen Rauchbedarfsartikeln. Die Produktvielfalt ist mittlerweile riesig.
Eröffnet wurde die InterTabac mit einer Pressekonferenz, bei der Jan Mücke als Hauptgeschäftsführer des BVTE und DZV-Geschäftsführer gemeinsam mit anderen Verbänden einen Einblick in die aktuelle Situation der Branche gegeben hat. Die gemeinsame Presseerklärung kann hier nachgelesen werden. Hohe Zufriedenheit bei allen Ausstellern und Besuchern.

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Stellungnahme zur Überarbeitung der Tabaksteuerrichtlinie

Am 16. Juli 2025 hat die Europäische Kommission einen Entwurf zur Neufassung der Tabaksteuerrichtlinie vorgelegt. Dieser sieht unter anderem deutliche Anhebungen der EU-Mindestverbrauchsteuersätze, eine Harmonisierung der Steuerkategorien sowie die Einbeziehung von Rohtabak vor. BVTE und DZV begrüßen grundsätzlich die Einführung klarer Kategorien. Gleichzeitig bestehen erhebliche Bedenken gegenüber den vorgesehenen Mindestverbrauchsteuern, die weit über das ökonomisch Tragbare hinausgehen und erhebliche Risiken bergen: Einbruch der Steuereinnahmen, Ausweichen der Konsumenten in den Schwarzmarkt und die Gefährdung des bewährten deutschen Tabaksteuermodells. In einer gemeinsamen Stellungnahme wird eine maßvolle, ausgewogene Reform gefordert, die Kohärenz mit dem deutschen Tabaksteuermodell sicherstellt, moderate, planbare Anpassungen vorsieht, ein angemessenes Steuerdifferential zwischen Zigarette und Feinschnitt wahrt, neuartige Produkte differenziert nach ihrem Risikoprofil besteuert und auf eine Mindeststeuer für Rohtabak verzichtet.

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Jugendschutz: Aufkleber und Schulungsprogramm für Händler

Kinder und Jugendliche sollen weder rauchen, vapen oder Nikotinbeutel konsumieren. Dieses klare Bekenntnis zum Jugendschutz eint Industrie und Handel. Der Anteil minderjähriger Raucher ist auf zuletzt nur noch 5,6 Prozent zurückgegangen. Gerade der Handel hat hierbei mit der konsequenten Durchsetzung des Abgabeverbots an unter 18-Jährige eine Schlüsselrolle eingenommen. Mit der kostenlosen Bereitstellung von mehr als einer Million Stoppschild-Aufklebern unterstützt der DZV den Handel bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe seit 2013. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) versendet bei Bedarf die Aufkleber, und auch das Schulungsprogramm steht kostenfrei zur Verfügung.  Mehr zum Thema Jugendschutz sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie HIER.

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