Kurswechsel in der Tabak- und Nikotinpolitik - Appell an EU-Kommission
Deutschland darf seine Fehler in der Tabaksteuerpolitik nicht auf EU-Ebene wiederholen. Nach den jüngsten massiven Steuererhöhungen drohen mit neuen EU-Vorhaben weitere, sich gegenseitig verschärfende, Belastungen für die Branche. 201 Unternehmen und Verbände, darunter der DZV, warnen in einem gemeinsamen Appell an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor den Folgen: weniger Wettbewerbsfähigkeit, gefährdete Arbeitsplätze und ein weiter wachsender Schwarzmarkt. Allein in Deutschland hängen rund 350.000 Arbeitsplätze an der Tabak- und Nikotinwirtschaft. Die Forderung lautet, Regulierung mit Augenmaß zu gestalten, den Schwarzmarkt einzudämmen, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und zugleich einen wirksamen Gesundheitsschutz zu gewährleisten.
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