Raucher

Nach der letzten Mikrozensus-Befragung des Statistischen Bundesamtes  von 2013 gibt es 24,5% Raucher in der Bevölkerung (15 Jahre und älter).

Somit ist der Anteil der Raucher seit der letzten Mikrozensus-Befragung im Jahr 2009 (25,7%) leicht gesunken. 2005 betrug die Anzahl der aktiven Raucher 27,2%, 2003: 27,4%. In den Jahren 1999 und 1995 bezeichneten sich noch jeweils 28,3% als Raucher.
Unterschiede gibt es bei der geschlechtsspezifischen Verteilung: in 2013 rauchten 29,0% der Männer. 2009 waren es noch 30,5%. Diese Quote ist seit 1995 (35,6%) kontinuierlich gesunken. Im Vergleich dazu ist die Raucherquote bei den Frauen über die Jahre hinweg nicht so stark gesunken. 2013 betrug der Anteil der Raucherinnen 20,3%, 2009: 21,2%, 2005: 22,4%, 1995: 21,5%. In jeder Altersstufe rauchen mehr Männer als Frauen.

Der überwiegende Teil der Raucher (mehr als 85%) gibt für 2013 an, regelmäßig zu rauchen. Bezogen auf die Gesamtzahl der Raucher ist der Anteil der Gelegenheitsraucher bei Frauen höher (15,9%) als bei den Männern (13,5%).

Nur 7,8% der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren rauchen. Dies ist das Ergebnis der Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für das Jahr 2015. Die BZgA führt seit den 70er Jahren diese Studien durch. Seitdem sind die Raucherquoten bei Jugendlichen stark zurückgegangen und erreichten 2015 ihren historischen Tiefstwert. 1979 rauchten noch 30,2% der 12- bis 17jährigen.
Statistiken zum Rauchen stehen bei der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) zur Verfügung.