Raucher

Nach der letzten Mikrozensus-Befragung des Statistischen Bundesamtes  von 2017 gibt es 22,4% Raucher in der Bevölkerung (15 Jahre und älter).

Somit ist der Anteil der Raucher seit der letzten Mikrozensus-Befragung im Jahr 2013 (24,5%) weiter gesunken. 2009 betrug die Anzahl der aktiven Raucher 25,7%,  2005 waren es noch 27,2%. In den Jahren 1999 und 1995 bezeichneten sich noch jeweils 28,3% als Raucher.
Unterschiede gibt es bei der geschlechtsspezifischen Verteilung: in 2017 rauchten 26,4% der Männer. 2013 waren es noch 29,0%. Diese Quote ist seit 1995 (35,6%) kontinuierlich gesunken. Im Vergleich dazu ist die Raucherquote bei den Frauen über die Jahre hinweg nicht so stark gesunken. 2017 rauchten 18,6% der Frauen. 2013 betrug der Anteil der Raucherinnen 20,3%. 1995 waren es noch 21,5%. In jeder Altersstufe rauchen mehr Männer als Frauen.

Mit 83,6% gibt der überwiegende Teil der Raucher an, regelmäßig zu rauchen. Der  Anteil der Gelegenheitsraucher ist im Vergleich zu 2013 nahezu gleich geblieben.

Nur 7,4% der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren rauchen. Dies ist das Ergebnis der Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für das Jahr 2016. Die BZgA führt seit den 70er Jahren diese Studien durch. Seitdem sind die Raucherquoten bei Jugendlichen stark zurückgegangen und erreichten 2016 ihren historischen Tiefstwert. 1979 rauchten noch 30,2% der 12- bis 17jährigen.
Statistiken zum Rauchen stehen bei der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) zur Verfügung.